Automotive & Mobility

Die Automobil- und Mobilitätsbranche befindet sich im tiefgreifenden Wandel – getrieben durch Elektrifizierung, Digitalisierung und neue Mobilitätskonzepte. Der Übergang zu nachhaltigen Antrieben, veränderte Kundenbedürfnisse und globale Lieferkettenrisiken stellen etablierte Geschäftsmodelle zunehmend in Frage. Um sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren, trennen sich viele Unternehmen von nicht-strategischen Automotive-Geschäftsbereichen (Carve-out).

Erfolgreiche Unternehmen setzen auf Innovationsfähigkeit, Partnerschaften und effiziente Strukturen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. M&A-Transaktionen ermöglichen den Zugang zu Schlüsseltechnologien, die Stärkung der Wertschöpfungskette und die strategische Neuausrichtung in einem sich schnell verändernden Markt.

Akteure im Bereich Automotive & Mobility sind:

  • OEMs

  • Automobilzulieferer und Spare-Part-Hersteller

  • Fahrzeugteilehandel

  • Automobilhandel

  • technische Dienstleister

  • Verkehrstechnik

  • Mobilitätsdienstleister für Car/Ride-Sharing

 

Branchenspezifisch wertbestimmende Faktoren in Automotive & Mobility

  1. Technologie- und Innovationsführerschaft: Unternehmen mit eigenen Entwicklungen in den Bereichen E-Mobilität, autonomes Fahren oder Connected Car erzielen regelmäßig höhere Bewertungen – insbesondere wenn geistiges Eigentum oder eigene Softwarelösungen vorliegen.
  2. OEM-Abhängigkeit und Vertragsstruktur: Eine starke Konzentration auf wenige große Automobilhersteller kann das Risiko erhöhen. Positiv wirken sich hingegen langfristige Rahmenverträge oder modulare Einsatzfähigkeit der Produkte aus.
  3. Regulatorische Resilienz (z. B. CO₂-Vorgaben): Unternehmen, die proaktiv regulatorische Anforderungen erfüllen, indem sie z.B. Lösungen zur Emissionsreduktion anbieten, gelten als zukunftsfähiger – das beeinflusst die Bewertung positiv.
  4. Anteil am zukünftigen Antriebsmix: Hersteller oder Zulieferer, deren OEM-Produkte ausschließlich auf Verbrennungsmotoren ausgelegt sind, haben mit einen Bewertungsabschlag zu rechnen. Dies ist weniger relevant, sofern der Spare-Part-Anteil am Umsatz hoch ist.
  5. Standortstruktur und Fertigungstiefe: Eine effiziente, skalierbare Produktionsstruktur mit lokalisierten Einheiten in Nähe zu OEMs oder strategischen Märkten erhöht die Attraktivität. Hohe Fixkosten an Hochlohnstandorten ohne Flexibilität wirken sich eher negativ aus.

     

Wie STILLER ADVISORS Sie bei Ihrer Transaktion im Bereich Automotive & Mobility begleitet

STILLER ADVISORS verfügt über fundierte Erfahrung im Automotive-Umfeld – insbesondere in der Zusammenarbeit mit mittelständischen Zulieferern, Entwicklungspartnern und Elektronikunternehmen. Unser internationales Netzwerk zu Automotive-Gruppen und technologieorientierten Finanzinvestoren ermöglicht uns den Zugang zu den strategisch relevanten Akteuren dieser stark vernetzten Branche.

Wir strukturieren Transaktionen mit Blick auf Branchendynamik, Entscheidungsprozesse und Käufererwartungen – und schaffen so die Grundlage für erfolgreiche und zukunftsgerichtete M&A-Lösungen. 

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